TSV Eriskirch 1925 e.V.

   

   
 
 

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Generalversammlung 2007

 

Dr. Karl-Heinz Klein und Siegi Peschke verabschieden unseren langjährigen Schriftführer Rainer Hepp und bedanken sich für die hervorragende Arbeit.  
Ein Teil der Geehrten mit der silbernen Ehrennadel für 25 Jahre Treue zum TSV (alle passten nicht auf ein Bild).  
Für 40 Jahre Treue zum TSV erhielten Ernst Käppeler und Hermann Schocker eine Ehrenurkunde.  
Für 40 Jahre Treue zum TSV erhielt Klaus Thanner eine goldene Ehrennadel.  
Eine goldene Ehrennadel für besondere Verdienste erhielt Klaus Kegel.  

Am Freitag, den 2. März konnte der 1. Vorsitzende Dr. Karl-Heinz Klein in der Gaststätte „Neue Mitte“ 79 Mitglieder des TSV zur jährlichen Generalversammlung begrüßen. Sein weiterer Gruß galt dem ehemaligen Vorsitzenden Cornelius van Rinsum, den Gemeinderäten, Herrn Pfarrer Rau und Herrn Sorg von der SZ. Karl-Heinz Klein stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Danach folgte sein Bericht über das vergangene Jahr.

2006 wurde die Satzung reformiert und bei der außerordentlichen Generalversammlung im Oktober 2006 verabschiedet. Im Wesentlichen wurde sie an die modernen Gegebenheiten angepasst, in der Hoffnung, dass sie für lange Zeit gültig bleiben wird. Im Sportheim, welches jetzt „Neue Mitte“ heißt und auch zu einer werden soll, fand Ende vergangenen Jahres ein Pächterwechsel statt. Herr Oschmann eröffnete im Januar 2007. Mit seiner Hilfe hoffen wir, dass unser Sportheim ein beliebter Treffpunkt für alle werden wird. Seine reichhaltige Speisekarte und sein täglicher Mittagstisch sind eine Bereicherung für die Gemeinde. Nach einer holprigen Anlaufphase sind wir guter Dinge, dass es jetzt bergauf geht.

Ein Highlight, aus Sicht der Vorstandschaft, war das Open-Air-Kino im vergangenen Juni. An zwei Tagen kamen über 300 Zuschauer zu den Filmen „Wie im Himmel“ und „Walk the Line“. Dies kann man bei dieser in Eriskirch erstmalig durchgeführten Aktion, im Vergleich zu Open-Air-Veranstaltungen in anderen Orten, als Erfolg werten. Eine Wiederholung gibt es voraussichtlich 2008.

Auch neues Terrain betrat man mit der Durchführung des deutschen Sportabzeichens. Unter dem Motto „Turne bis zur Urne – Eriskirch bewegt sich“ sind 41 Teilnehmer zwischen 6 und 70 Jahren geradelt, geschwommen und gerannt. Sponsoren aus dem Gesundheitszentrum Mariabrunn übernahmen die Gebühren, so dass die Kosten des TSV gedeckt waren. Aufgrund des positiven Echos sind wir zuversichtlich, dass die Teilnehmerzahl 2007 deutlich höher sein wird. Mit Hilfe des Kaufland Eriskirch, als Sponsor 2007, sind die Gebühren wieder gedeckt. Die leicht geänderten Bedingungen durch den DSOB und die Termine 2007 sind auf der Homepage des TSV abrufbar.

Der TSV Eriskirch ist in erster Linie ein Sportverein und so gab es natürlich auch zu diesem Bereich einiges zu berichten. Die Abteilung Fußball ist 2006 Dank eines fulminanten Endspurtes seinem Ruf als „TSV Unabsteigbar“ wieder gerecht geworden. Trainer Achim Stolzenberg holte mit seiner Mannschaft aus den letzten beiden Spielen gegen starke Gegner alle 6 Punkte und schaffte so den Klassenerhalt. Aktuell liegt sie auf dem 7. Platz im Mittelfeld. Dies wurde mit einer jungen Mannschaft erreicht, die fast alle in Eriskirch das Fußballspielen gelernt haben. Ein Kompliment an die Jugendarbeit. Diese zieht sich durch bis zur Abteilung AH-Fußball. Mit einer ausgeglichenen Bilanz im sportlichen Bereich gab es hier viele kameradschaftliche Aktionen um den Mitgliedern von 35 bis 80 Jahren gerecht zu werden. Das Spektrum war von Grillen über Eisstockschiessen und Tennisturnier bis Hüttenaufenthalt sowie Ausflug nach Würzburg attraktiv und breit gefächert.

Nicht so gut sieht es in der Abteilung Handball aus. Da in der Eriskircher Halle, aufgrund ihrer „Größe“ (besser wäre wohl „Kleine“), nur mit Sondergenehmigung gespielt werden durfte ist diese Sportart in Eriskirch im Erwachsenenbereich am Boden. Den aktiven Handballsport gibt es zurzeit nicht. Die Verbliebenen sind in der Abteilungsleitung und vor allem in der Jugendarbeit aktiv. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist noch nicht erloschen. Mit demselben Problem kämpft auch die Abteilung Tischtennis. Die Aktiven zieht es in Hallen, in denen die Bedingungen, ihrem geliebten Sport nachzugehen, wesentlich besser sind als in Eriskirch. In Eriskirch wohnen viele sehr gute Tischtennisspieler/innen, es gibt aber nur noch eine Damen- und keine Herrenmannschaft. Die wiederbelebte Jugendarbeit macht auch hier Hoffnung auf bessere Zeiten. Die Abteilung Jedermannturnen hält sich bereits seit Jahren immer montags mit Ballspielen und Gymnastik fit und würde sich über „Nachwuchs“ freuen.

2006 war ein Jahr des Wechsels. Dies musste auch die Abteilung Frauenturnen erfahren. Zum Jahresende wurde die langjährige Übungsleiterin Heidi Zaharanski verabschiedet. Übergangsweise hat diese Aufgabe Frau Hutter aus Langenargen übernommen und ab Herbst wird voraussichtlich Sabine Becker aus Eriskirch ihren Übungsleiter in der Tasche haben und die sportliche Leitung übernehmen. Dem TSV wurden durch den Weggang von Frau Zaharanski die Augen geöffnet. Es gibt nun mal Bereiche, in denen Qualität nicht umsonst zu haben ist. So ist das Frauenturnen in der Zwischenzeit auch für Nichtmitglieder – gegen eine Teilnahmegebühr – offen. Vor Monaten noch undenkbar im TSV. Ebenso erging es der Skigymnastik der Abteilung Skiclub. Hier konnte, ebenfalls nach dem Weggang von Heidi Zaharanski, Frau Sabine Mohr als Übungsleiterin gewonnen werden. Obwohl auch dies nur noch gegen Teilnahmegebühr zu haben ist, wurden die Übungseinheiten über den Winter hinaus verlängert. Das positive Echo, in Form von Teilnehmerzahl, gibt der Vorstandschaft recht, diesen Weg bestritten zu haben.

Der nun folgende Bericht der Jugendsprecher Jaqueline Kern und Ron Fischer zeigt, das der TSV in der Jugendarbeit sehr aktiv ist. Die jungen Handballer/innen trainieren und spielen in der Spielgemeinschaft JSG. So wurden die Kinder und Jugendlichen aus Eriskirch, Langenargen und Kressbronn zusammengefasst um alle Altersklassen bei Mädchen und Jungen besetzen zu können.

Die Abteilung Kinderturnen besteht aus 132 jungen Sportlern/innen, welche von 18 Betreuern in 6 Gruppen eingeteilt nach Alter und einer großen Leistungsturngruppe gefördert werden.

Dem steht die „Abteilung“ Jugendfußball mit 130 Jugendlichen und 18 Betreuer nicht nach. Bis auf die D-Jugend konnten alle Altersklassen besetzt werden. In der B- und A-Jugend bediente man sich der Mithilfe Langenargens und gründete Spielgemeinschaften. Höhepunkt der Jugendfußballer, sowohl beim Arbeitsaufwand, wie auch beim Spaßfaktor, ist das Turnier im Sommer mit ca. 500 Spielern und noch mehr Betreuer und Zuschauer.

Die Abteilung Skiclub ist im Bereich Jugendarbeit vor allem mit ihren Skikursen, so weit der Schnee reicht, und ihren Jugendausfahrten aktiv und trägt positiv zum Angebot in der Gemeinde bei.

Die Tischtennisjugend besteht in der Zwischenzeit auch wieder aus 15 Jugendlichen, welche ehrgeizig und erfolgreich am Spielbetrieb teilnehmen.

Nun kam der nüchterne und leider ernüchternde Teil der Tagesordnung. Die Finanzlage, vorgetragen von unserem Kassier Robert Miller. Da das Zahlenmaterial über Guthaben und Schulden über Einnahmen und Ausgaben den Rahmen hier sprengen würden, seien an dieser Stelle nur die Kernaussagen aufgeführt. Der Überschuss aus dem Sportheim wird immer geringer und kann das Minus aus dem sportlichen Bereich immer weniger auffangen. Wenn man das Angebot in den Abteilungen aufrechterhalten will, müssen zusätzlich eigene Einnahmequellen (Aktionen, Spenden etc.) aktiviert werden. Das zur Verfügung stehende Geld reicht für die gewünschten Angebote einfach nicht mehr aus (Anmerkung des Berichtschreibers: Wir haben den mit Abstand geringsten Mitgliedsbeitrag in der Umgebung, aber bestimmt nicht das schlechteste Angebot). Lothar Walterscheidt als Kassenprüfer – auch im Namen von Heinz Martin, ebenfalls Kassenprüfer – bescheinigte Robert Miller eine einwandfreie Kassenführung mit dem Umfang eines kleinen mittelständischen Betriebes und empfahl der Versammlung die Entlastung.

Heinrich Janke, in der Funktion des stellvertretenden Bürgermeisters, überbrachte die Grüße des im Urlaub weilenden Bürgermeisters und der Gemeinde. Er berichtete von dem Stand des Verfahrens in Bezug auf den geplanten Neubau der Sporthalle. Dass sie kommen wird, gilt als sicher auch wenn er eine Jahreszahl nicht nennen konnte.

Als Wahlleiter hatte Heinrich Janke eine nicht allzu schwere Aufgabe. Für jeden Posten gab es genau einen Bewerber und dieser wurde auch jeweils einstimmig gewählt.

Vorsitzender: Karl-Heinz Klein
Stv. 1. Vors.: Siegi Peschke
2. Vorsitzender: Karl Schmid
Kassier: Robert Miller
Schriftführer: Bernd Fangero
Passivenvertreter: Alfred Reusch
Kassenprüfer: Erwin Hafner und Adolf Lang
Beisitzer: Willi Nopper und Christoph Rommel

Wahlleiter Heinrich Janke wünschte dem neuen Team für die nächsten zwei Jahre viel Erfolg (neu im Team ist Bernd Fangero, der das Amt von Rainer Hepp übernimmt).

Nun stand ein weiteres erfreuliches Thema auf der Tagesordnung. Die Ehrungen. Für 25 Jahre Treue zum TSV erhielten die silberne Ehrennadel: Andrea Bittner, Gudrun Schmid, Yvonne Witzke, Birgit Schwarzenberger, Christiane Haite, Jörg Bauhofer, Jürgen Bischofberger, Klaus Bösch, Roland Brugger, Roland Bucher, Michael Erhart, Harald Gwinn, Ernst Koch, Heinz Martin, Arthur Mohr, Rainer Piotrowski, Peter Sauer, Karl Schmid, Berthold Vetter, Harald Vetter, Klaus Wund. Für 40 Jahre Treue zum TSV erhielten Ernst Käppeler und Hermann Schocker eine Ehrenurkunde und Klaus Thanner eine goldene Ehrennadel. Eine goldene Ehrennadel für besondere Verdienste erhielten Klaus Kegel und Norbert Brugger. Beide sind seit 1986 durchgehend und maßgeblich in der Jugendarbeit der Eriskircher Fußballer aktiv.

Nach soviel Rückblick wurde es Zeit nach vorne zu schauen. Was bringt 2007 ff. Das Mega-Event 2007 wird die 750-Jahrfeier der Gemeinde Eriskirch. Die Vorbereitungen laufen seit zwei Jahren auf Hochtouren und der TSV ist stolz, dass mit Willi Nopper und Ernst Käppeler zwei TSV-ler maßgeblich an den Plänen beteiligt sind. Das Festwochenende wird vom TSV aber auch einiges an Arbeit, die wir gerne für den Verein und die Gemeinde tun, abverlangen. Die Arbeitslisten sind noch leer, sollten aber bald mit Leben gefüllt werden. Deshalb der Aufruf an alle TSV-ler. Wenn ihr einen Standdienst am Festwochenende vom 6. bis 8.7.2007 übernehmen könnt und wollt, setzt euch mit eurem Abteilungsleiter in Verbindung. Und bitte sagt hinterher nicht: „man hat mich nicht gefragt“. Wir brauchen jede, also auch deine Hilfe, genau an diesem Wochenende. Macht es uns, die wir ja auch einiges an Zeit in den Verein investieren einfacher und melde euch bald.

Wichtig für den Verein, wenn auch nicht in 2007 ist die NEUE HALLE.

Sowohl bei den Hallensportlern der Abteilungen Tischtennis und Handball, aber auch in einem neuen Bereich. Fitness-Freizeit-Gesundheit, kurz FFG, heißt das neue Stichwort. Zusätzlich zum bisher angebotenen, sollen entsprechend der Alterspyramide auch die Bereiche 40Plus,50Plus, 60Plus und 70Plus stark ausgebaut werden. Hierzu werden bereits Angebote ausgearbeitet. Die Ausbildung entsprechender Übungsleiter ist gut angelaufen. Auch wenn einige Kurse im freien stattfinden werden, sind wir hier auf die neue Halle angewiesen. Der TSV hat seine Hausaufgaben gemacht die neue Halle zu einer Bereicherung der Gemeinde werden zu lassen. Der TSV will mehr sein als nur ein Hüter der traditionellen Sportarten.

Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Karl-Heinz Klein bei der Gemeinde für die verständnisvolle Zusammenarbeit. Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung hatten immer ein offenes Ohr für die Belange des TSV. Dass sie nicht immer auch einen offenen Geldbeutel hatten, ist natürlich schade aber nachvollziehbar.

Sein besonderer Dank ging an alle Übungsleiter, Betreuer, Trainern, Helfern, Eltern und Ehrenamtlichen in allen Funktionen ohne deren Engagement so ein großer Verein nicht existieren könnte.

Gegen 22:10 Uhr endete offiziell die Generalversammlung. Alles war gesagt und so wurde in lockerer Runde noch vieles diskutiert. Auch dies ein Zeichen, der TSV lebt.

r.h.

Unschwer zu erkennen: die neue Vorstandschaft schaut gemeinsam in alle Richtungen.

Von links: Robert Miller (Kassier), Bernd Fangero (Schriftführer), Karl Schmid (2. Vorsitzender), Siegi Peschke (Stv. 1. Vors.) und Karl-Heinz Klein (1.Vorsitzender)
 
Ein Teil der Geehrten (alle passten nicht auf ein Bild) mit 1. Vorsitzendem Karl-Heinz Klein (rechts).  

 


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